Interaktive Präsentationen

Was sind interaktive Präsentationen eigentlich?

Viele Anwendungen und Produkte werben mit dem Hinweis auf Interaktion. Dabei ist die Bandbreite sehr groß und reicht von einfachen Präsentationen, die man per Tastatur oder Mausklick weiter laufen lassen kann, bis zu Anwendungen, wo der Nutzer volle Kontrolle über den Ablauf der Präsentation erhält und sich genau die Informationen aus einem großen Angebot auswählen kann, die er gerade sehen möchte. Einige Anwendungen, wie Keynote, PowerPoint oder HTML bieten Grundfunktionen für Interaktionen an, andere gehen weiter und analysieren das Verhalten, das Geschlecht, das Alter und sogar die Stimmung des Betrachters, um diese Informationen für den Ablauf der Präsentation zu nutzen.

Wir beschäftigen uns schon seit Jahrzehnten mit Interaktion. Dabei unterscheiden wir verschiedene Anwendungsgebiete und Präsentationsformen.


Interaktiv durch Steuerungstechnik

Wenn es um die interaktive Anwendung klassischer Medientechnik geht, kommen i.d.R. Mediensteuerungssysteme zum Einsatz. Einfache Konferenzraumsteuerungen erfassen Änderungen an Sensoren (Schalter, Tasten,...) und schalten daraufhin Signalausgänge oder schicken Befehlswörter an angeschlossene Geräte, ohne dabei zeitlich besonders exakt zu sein. So ist es bei der Steuerung eines Konferenzraums mit diverser Medientechnik meistens auch nicht relevant, ob die Leinwand eine Sekunde früher oder später ausfährt. Höhere Anforderungen an zeitliche Exaktheit und Geschwindigkeit, aber auch Logik, kommen zum Tragen, wenn größere Installationen gesteuert werden sollen, bei denen unterschiedlichste Geräte gemeinsam agieren. Beispielsweise, wenn eine Kinetik die Displays bewegt und der Inhalt auf den Displays von der jeweiligen Position abhängig ist, oder wenn komplexe Licht-, Ton-, Video- und Lasertechnik zusammen in einer Showumgebung oder einem Themenpark eingesetzt werden. Hier müssen nicht nur Sensoren abgefragt werden, sondern auch Eingriffe für den Besucher, wie auch für das betreuende Personal möglich sein oder Verknüpfungen mit Datenbanken oder, oder, oder... und alles mit hoher zeitlicher Präzision. Für derartige Anwendungen benötigt man leistungsfähige Show-Steuerungstechnik, wie z.B. das Medialon System. Wir haben dieses System 2000 auf dem deutschen Markt eingeführt, die ersten Programmierer geschult und setzen die aktuelle Version für viele kleinere und größere Projekte ein.


Dataton WATCHOUT und Interaktion

Die Software WATCHOUT besaß anfangs eine einzelne lineare Zeitachse und die Möglichkeiten, hier interaktiv einzugreifen, waren sehr beschränkt und meistens nur unter zusätzlicher Nutzung von Mediensteuerungssystemen möglich. Mit der Version 4 wurden zusätzliche Steuerungseingaben und -ausgaben über MIDI, TCP/IP und DMX eingeführt. Die Version 6 ist inzwischen gut interaktiv anwendbar und kann die meisten Effekte dynamisch ändern. Die erforderlichen Signale können über Standardschnittstellen ausgewertet werden, aber auch über komplexe Applikationen, wie Flashprojekte unter ActionScript 3.

Die Dataton Applikation WATCHNET zur Bedienung von WATCHOUT bietet interaktive Steuerungsfunktionen für beliebig viele Eingabegeräte, wie iPhone, iPad, Android Tablets oder Windows Surface Geräte und klassische Notebooks oder Desktop Rechner. Der eingebaute grafische Editor für Benutzerinterfaces dient dazu Texte, Bilder, Tasten, Fader und andere Elemente auf beliebig vielen Panels und Seiten frei anzuordnen. Die Funktionalität der Elemente kann danach durch einfaches drag-und-drop aus einer integrierten Bibliothek zugewiesen werden.


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